|
|
Der EPHAU e.V. - Erste Pümpelfreunde HAnnover und Umland
Wie alles anfing ...
... es war einmal der Pümpel: als Urlaubssouvenir, als Geschenk, als
Partygag oder
einfach nur als Gebrauchsgegenstand.
Immer stärker werdende Umwelteinflüsse, wie beispielsweise
CO2-Belastung, der
Green-House-Effekt, die Ölkatastrophen, und nicht zuletzt Domestos,
die dem Pümpel
das Leben immer schwerer machen, veranlassten fünf Pümpelfreunde
(Pf) dazu,
sich am 19. Mai 1989 bei 'Traudel' zu treffen, um über die
Gründung eines Vereins
zur Erhaltung und Förderung des Pümpels nachzudenken.
Um dem Pümpel die ihm zustehende Rolle in Kunst, Kultur, Politik und
Wissenschaft
zukommen zu lassen, wurde beschlossen, eine starke Lobby rund um den Pümpel
zu
bilden.
Am 07. Juli 1989 trafen sich die Pf, deren Zahl bereits auf 8 angestiegen
war, zu einem
sog. "II. Arbeitsessen" bei Traudel, um die Pümpelarbeit weiter
voranzutreiben.
Nun mußte der Pümpelverein noch einen Namen bekommen. Unter
vielen Namensvorschlägen setzte sich der EPHAU (Erste Pümpelfreunde HAnnover
und Umland), gesprochen 'Efau', durch.
Der EPHAU e.V. zählt zur Zeit 20 aktive Mitglieder.
Der EPHAU e.V.
... ist seit dem 04.12.1991 ein eingetragener Verein und hat seine Aufgaben
und Ziele in
einer Satzung formuliert, die heute im 8. Entwurf dem Vereinsregister vorliegt.
So heißt es
in:
Vereinszweck
(1) Der E P H A U ist der Schutzbund des Pümpels.
Er ist überparteilich, radikalökologisch und kulturbesessen.
- Der E P H A U versteht sich ausdrücklich als überparteiliche
Institution, die trotz
inhaltlicher Übereinstimmung mit den Zielen anderer Parteien oder
politischer
Gruppierungen stets souverän und nach bestem Wissen und Gewissen
handelt.
- Radikalökologie bleibt vorrangige Basis für das Handeln des E
P H A U. Die
Vereinsarbeit soll das Bewuátsein des Menschen für eine
umweltgerechtere Gestaltung
der Lebensverhältnisse beeinflussen. Insbesondere setzt sich der Verein dafür ein,
daß der Pümpel die allgemeine Anerkennung als schadstoffarmer Reiniger wiedererlangt.
-Kulturbesessenheit verpflichtet alle Mitglieder des Vereins, die Eingliederung
des
Pümpels in unsere Kultur voranzutreiben und den Wert des Pümpels
als Kulturgut in allen
materiellen Bereichen und geistigen Sphären der Gesellschaft zu
fördern. Das
persönliche Bedürfnis des Bürgers nach künstlerischem
und ästhetischem
Genuß am Pümpel muß gesteigert werden.
(2) Der E P H A U sieht seine Aufgabe darin, in die sich langsam
entwickelnde
Pümpelkultur weiter gestaltend einzugreifen. Sein Ziel ist es, durch
die Symbolkraft des
Pümpels die Welt zu verbessern.
In diesem Sinne gestaltet sich die Arbeit des EPHAU.
Wie arbeitet der EPHAU?
Die vielfältigen, oft auch zeitbezogenen Themenbereiche, die im Zusammenhang
mit dem
Pümpel stehen, werden beim EPHAU in entsprechenden
Ausschüssen
aufgearbeitet.
So wurden bis heute 47 Ausschüsse gegründet, deren Arbeit zum
Teil
bereits erfolgreich abgeschlossen werden konnte.
Beispielsweise wurde Ausschuß 2 "Namensgebung" frühzeitig
abgeschlossen, während
andere, wie etwa die Ausschüsse 7 "Blauer Engel/Grüner Punkt",
8 "Holzfragen"
oder 19 "EXPO 2000" noch rege tätig sind.
Desweiteren läuft eine Vortragsreihe, die zur Information, Weiterbildung
und Profilierung
der Pümpelfreunde dient. Gastreferenten sind ebenfalls sehr herzlich willkommen.
Der Pümpel in der Gesellschaft
Gründliche Recherchen haben gezeigt, daá das Bewuátsein
der Menschen auf eine von
chemischen Reinigern befreite Gesellschaft ausgerichtet ist.
So geht der Trend klar zum Pümpel, bei EPHAU-Mitgliedern sogar hin zum
Zweit-Pümpel
(oder mehr?!!).
Schwierigkeiten ergeben sich jedoch bei der Bezeichnung 'Pümpel'. Hier
sieht man sich
auf den ersten Blick landesweit einem echten Begriffsvakuum
gegenüber.
Erhalten einfache Gebrauchsgegenstände, wie beispielsweise Hammer oder
Zange ihren
Namen betreffend die volle Anerkennung, tut man sich mit 'Pümpel' noch
etwas schwer (so auch der Duden).
Die Bezeichnungen reichen von Saugstampfer (...Kartoffelbrei wird gestampft!)
bis hin zur
Saugglocke (gemeint ist wohl eher der klassische Geburtshelfer).
Es scheint jedoch absehbar, daß sich der 'Pümpel' auf Dauer
durchsetzen kann.
Politisch steht der Pümpel u.a. unter der Obhut des Nds. Ministers für
Wirtschaft,
Technologie und Verkehr.
Von hier erhält der Pümpel volle Unterstützung als
MehrzweckPümpel mit Zusatznutzen.
"Die Natur, der Zweck und der Einsatz des...
MehrzweckPümpels...verbietet an sich die Entwicklung des
EinwegPümpels...
...Entwicklungsversuche würden von hier aus auch auf das schärfste
bekämpft werden."
Dies sicherlich auch aus Angst vor der Vorstellung, "neben Butterberg und
Informationsflut hätten wir einen Pümpelberg mit der
dazugehörigen
fluoreszierenden Strahlung."
Der Pümpel im Gebrauch - die sportliche
Komponente
Da auch der technologische Fortschritt nicht am Pümpel vorübergeht,
ist eine ständige
Anpassung an sich immer wieder veränderte Rahmenbedingungen gefordert.
Hier sind alle Pümpelfreunde aufgerufen, den Pümpel widerstandsfähiger
zu machen, so daß er vor zukünftigen Veränderungen nicht
zurückschreckt. Die
Arbeit des EPHAU konzentriert sich hier insbesondere auf die Praxis, um
später
empirische Daten konsequent auswerten zu können.
Vergleichbar mit der Formel 1 im Motorsport wird der Pümpel sog.
Pümpelrennen
ausgesetzt, die oft unter schwierigsten Bedingungen (unterschiedl.
Wettkampfflächen,
Manipulationen, Unkonzentriertheit, ...etc.) stattfinden müssen.
Ausblick
Für den EPHAU waren die letzten acht Jahre durchaus erfolgreich. Eine
stetige
Zunahme an Veranstaltungen sowie ein gesteigertes Interesse der
Öffentlichkeit am
Pümpel und nicht zuletzt die intensiver Vereinsarbeit lassen auf eine
vielversprechende
Zukunft hoffen. Es bleibt anzumerken, daá dem EPHAU die Anerkennung
der Gemein-
nützigkeit bisher versagt wurde, was jedoch nicht seine Wirkung
beeinträchtigt.
Zusammenfassend ist der EPHAU auf dem besten Wege, dem altbekannten
MehrzweckPümpel eine angemessene Lobby zu verschaffen und mit Hilfe
seiner
Symbolkraft die Welt zu verbessern.
Hannover, im Januar 1996
|